Hütten-Teamevent: Vom Gegeneinander zum Miteinander
Strategisch wichtige Teams stehen häufig unter besonderem Druck: Entscheidungen müssen schnell getroffen, Konflikte konstruktiv gelöst und Zusammenarbeit auf hohem Niveau gelebt werden. Doch was passiert, wenn genau diese Zusammenarbeit ins Stocken gerät? In einem zweitägigen Hütten-Teamevent durften wir ein Führungsteam begleiten, das vor einer zentralen Herausforderung stand: Die Atmosphäre war geprägt von Spannungen, Missverständnissen und einem spürbaren Gegeneinander. Das Ziel war klar: Vertrauen wieder aufbauen, Konflikte bearbeiten und eine nachhaltige Teamkultur entwickeln.
Ausgangslage: Wenn Konflikte Zusammenarbeit blockieren
Das Team bestand aus rund zehn Führungskräften eines strategisch wichtigen Bereichs. Im Arbeitsalltag hatten sich emotionale Konflikte und Kommunikationsprobleme zunehmend verstärkt.
Typische Symptome waren:
Missverständnisse und Spannungen im täglichen Austausch
Ineffiziente Entscheidungsprozesse
Konflikte, die unausgesprochen blieben oder eskalierten
Ein Klima des Gegeneinanders statt gemeinsamer Verantwortung
Die Herausforderung bestand darin, innerhalb von nur zwei Tagen eine neue Grundlage für Zusammenarbeit zu schaffen – und Veränderung nicht nur anzustoßen, sondern nachhaltig zu verankern.
Der Ansatz: Ein intensives Hütten-Teamevent als Wendepunkt
Unsere Lösung war ein bewusst intensives zweitägiges Teamevent in einer abgelegenen Selbstversorgerhütte. Der Ortswechsel war dabei kein Zufall, sondern Teil des Konzepts: Abstand zum Arbeitskontext schafft Raum für neue Perspektiven, Offenheit und echte Begegnung.
Elemente des Programms
Vorbereitung: Konflikte verstehen, Erwartungen klären. Bereits vor dem Event führten wir Einzelgespräche mit allen Teilnehmenden. So konnten wir Konfliktlinien, Bedürfnisse und Erwartungen analysieren und gezielt in das Programm integrieren.
Gemeinsame An- und Abreise: Verbindung entsteht früh. Schon die gemeinsame Reise wurde zum ersten Schritt: Informelle Gespräche entstanden, Distanz wurde abgebaut und der Boden für Vertrauen vorbereitet.
Teambuilding durch Gemeinschaft: Gemeinsames Kochen, Übernachten in Gemeinschaftsräumen und das Teilen des Alltags schufen ein starkes Wir-Gefühl. Diese Erlebnisse wirkten oft stärker als jede theoretische Maßnahme: Hier begegneten sich die Führungskräfte auf Augenhöhe – jenseits von Rollen und Hierarchien.
Workshops: Konflikte bearbeiten und Kommunikation verändern. Im Zentrum standen praxisnahe Workshops, unter anderem:
Moderierte Gespräche zur Konfliktlösung
Kommunikationsübungen, um emotionale Auseinandersetzungen in sachliche Dialoge zu transformieren
Reflexionsformate zur Selbst- und Fremdwahrnehmung
Empathie und gegenseitiges Verständnis wurden dadurch spürbar gestärkt.
Ergebnisse: Veränderung, die messbar und erlebbar wurde
1. Messbare Verbesserungen innerhalb von zwei Tagen
Bereits während des Events zeigte sich ein deutlich verändertes Kommunikationsverhalten:
Spannungen wurden abgebaut
Konflikte konnten offen angesprochen und bearbeitet werden
Entscheidungsprozesse wurden klarer und konstruktiver
2. Beobachtbare Veränderungen im Teamklima
Das Vertrauen im Team wuchs spürbar. Aus einem Gegeneinander entwickelte sich ein echtes Miteinander.
Nach dem Event etablierte das Team neue Routinen:
regelmäßige Feedbackrunden
sachlicher Dialog als Standard
schnelleres Erkennen und Bearbeiten von Konflikten
3. Nachhaltige Auswirkungen im Arbeitsalltag
Die Veränderung blieb nicht in der Hütte zurück. Sie setzte sich fort:
Konflikte wurden im Alltag früher erkannt
Zusammenarbeit wurde effizienter
Entscheidungen wurden klarer und gemeinschaftlicher getroffen
Eine neue Teamkultur entstand – strategisch relevant und kulturell getragen.
Was den Unterschied gemacht hat
Der Ortswechsel: Ein geschützter Raum für Offenheit
Die Abgeschiedenheit der Hütte ermöglichte ehrliche Gespräche ohne Ablenkung. Hierarchien traten in den Hintergrund, Begegnung wurde möglich.
Die Methoden: Teambuilding + Reflexion + Praxis
Das Zusammenspiel aus Workshops, persönlicher Reflexion und gemeinschaftlichen Erlebnissen sorgte für tiefgreifende Entwicklung. Die Gemeinschaft: Vertrauen entsteht durch geteilte Erfahrungen, unter anderem beim Kochen, Gesprächen am Abend und gemeinsamem Erleben – all das stärkte die neue Dynamik und machte Veränderung spürbar.
Fazit: Teamkultur entsteht dort, wo echte Begegnung möglich wird
Dieses Hütten-Teamevent zeigte eindrucksvoll, wie wirkungsvoll ein durchdachtes Programm in einer inspirierenden Umgebung sein kann. Die Veränderungen – von verbesserter Kommunikation bis hin zu einer nachhaltig gestärkten Teamkultur – waren nicht nur erlebbar, sondern direkt messbar.
Möchten Sie Ihrem Führungsteam eine ähnliche Reise ermöglichen? Wir begleiten Sie dabei.





